[Leseempfehlung]
An diesem Montag findet in New York eine internationale Konferenz über eine Zweistaatenlösung im Nahen Osten statt. Im Rahmen dieser Konferenz wollen mehrere Staaten – Australien, Großbritannien, Kanada, Luxemburg und Portugal – Palästina als Staat anerkennen. Großbritannien und Kanada sind im übrigen die ersten G7-Nationen, die Palästina anerkennen.
Wie die taz berichtet, verweigert die deutsche Bundesregierung weiterhin eine Anerkennung Palästinas und steht damit zunehmend isoliert neben Italien, dessen faschistische Regierung sich ebenfalls weigert, Palästina als Staat anzuerkennen. Immerhin hat sich laut taz der deutsche Außenminister zu einer schärferen Kritik an der israelischen Kriegsführung durchgerungen haben.
Hier eine kleine Auswahl der Berichterstattung zu diesem Thema – Der Standard (Wien), Tageblatt Lëtzebuerg und die taz (Berlin):
Vereinte Nationen: Luxemburg und andere Staaten wollen am Montag Palästina als Staat anerkennen. An diesem Montag will Luxemburg während einer internationalen Konferenz in New York über eine Zweistaatenlösung im Nahen Osten Palästina als Staat anerkennen. Auch andere westliche Staaten haben angekündigt, dies zu tun. Es wird sich erwartet, dass dies zu einer Lösung des seit Jahrzehnten anhaltenden israelisch-palästinensischen Konflikts beitragen kann. Von Guy Kemp | Tageblatt Lëtzebuerg, 22.09.2025
Wadephul kritisiert die israelische Militäroffensive in Gaza. Vor der UN-Generalversammlung verschärft Deutschland erneut den Ton gegenüber der israelischen Regierung. Bei einem israelischen Drohnenangriff sollen im Libanon fünf Menschen gestorben sein. | taz, 22.09.2025
Krieg in Nahost: Großbritannien, Australien und Kanada erkennen Palästina an. Vor der UN-Generalversammlung steigt der Druck auf Israel. Die Bundesregierung erteilt einer Anerkennung Palästinas weiterhin eine Absage. Von Judith Poppe und Daniel Zylbersztajn-Lewandowski | taz, 21.09.2025
Nahostkonflikt: Großbritannien, Kanada, Australien und Portugal erkennen Palästina als Staat an. Großbritannien und Kanada sind somit die ersten G7-Nationen, die diesen Schritt vollziehen. | Der Standard, 21.09.2025
(Brüssel / 22.09.2025 / Jürgen Klute)