[Leseempfehlung]

Die bedingungslose Unterstützung Israels – sprich: der israelischen Regierung und deren Politik – gilt in Deutschland als so genannte Staatsräson – und nicht etwas das Eintreten für die Achtung und Einhaltung internationalen Rechts und des Menschenrechtskodexes.

Der hier empfohlene Artikel von Oliver Mark und Noura Maan im Wiener Standard geht der Frage nach, wie weit diese Art der deutschen Staatsräson sich auch auf die Berichterstattung der bundesdeutschen Medien über den Gazakrieg auswirkt. Eine deutsche Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es in der Berichterstattung über israelische und palästinensiche Opfer im Gazakrieg eine deutliche Asymmetrie in der Darstellung von Leid, Sterben und Trauer gibt.

Hier geht es zum Artikel:

Berichterstattung | Medien und der Gazakrieg: Wessen Trauer wird gesehen? Vorwürfe der Einseitigkeit werden in der Nahost-Berichterstattung von beiden Seiten laut. Eine deutsche Studie sieht eine Asymmetrie in der Darstellung des Sterbens, Reporter ohne Grenzen spricht von roten Linien, die überschritten werden. Oliver Mark und Noura Maan | Der Standard, 21.11.2025

(Brüssel / 22.11.2025 / Jürgen Klute)