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Dass die bundesdeutsche Rüstungsindustrie militärische Ausrüstung an Isarael liefert, ist bekannt. Politisch begründet wird das damit, dass Israel von deutscher Seite darin unterstützt werden soll, dass es so verteidigungsfähig ist, dass es seinen Feinden nie wieder schutzlos ausgeliefert sein soll. Die deutsche Politik sieht darin eine Lehre aus und eine Kompensation für Auschwitz. Was politisch gerne als moralische Verpflichtung dargestellt wird, ist aber längst einem sehr einträglichen gegenseitigen Geschäft mit Waffen und anderen Rüstungsgütern. Denn die bundesdeutsche Rüstungsindustrie verkauft nicht nur an Israel, die Bundesrepublik kauft umgekehrt auch Rüstungsgüter von der israelischen Rüstungsindustrie und es gibt eine Reihe gemeinsamer Projekte. Einen Einblick in die enge Verflechtung bundesdeutscher und israelischer Rüstungsunternehmen gibt Leila van Rinsum in einem Artikel, den die taz veröffentlicht hat.

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Rüstungshandel mit Israel: Geben und noch mehr nehmen. In der Diskussion um Deutschlands Israel-Politik ging es oft um Waffenlieferungen. Was untergeht: Es kauft auch viele Rüstungsgüter von dort. Von Leila van Rinsum | taz, 03.09.2025

(Brüssel / 04.09.2025 / Jürgen Klute)