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Nach dem die belgische Regierung sich für eine grundsätzlich Anerkennung Palästinas als eigenständigem Staat ausgesprochen hat, werden auch im südlichen Benelux-Partnerland Luxemburg Stimmen lauter, dass die Luxemburger Regierung nun dem belgischen Beispiel folgen müsse. Wolle man den „Alleingang“ von Israels Regierung und von Trumps USA, an Stelle einer Zweistaatenlösung aus Gaza ein ethnisch gesäubertes Urlaubsgebiet und Hightech-Zentrum zu machen, stoppen, könne das nur gelingen mit politischem Druck und der Unterstützung aller Staaten, unabhängig von ihrer Größe, und folglich auch der Luxemburgs, argumentiert der Chefredakteur des Tageblatt Lëtzebuerg, Armand Back in seinem Kommentar.

In einem weiteren Artikel verweist das Tageblatt Lëtzebuerg allerdings auch darauf, dass die Anerkennung Palästinas als Staat durch Belgien an bestimmte Bedingungen geknüpft sei.

Hier geht es zu den beiden Artikeln:

Nun erkennt auch Belgien einen Palästinenserstaat an – worauf warten wir eigentlich noch? Von Armand Back | Tageblatt Lëtzebuerg, 03.09.2025

Nur ohne Hamas: Belgien will Palästinenserstaat anerkennen. Belgien will im Rahmen der UN-Vollversammlung Ende September einen Palästinenserstaat anerkennen – allerdings unter Bedingungen. Außenminister Prévot kündigte zudem Sanktionen gegen Israel an. Der Schritt spaltet Regierung und Partnerländer. | Tageblatt Lëtzebuerg, 03.09.2025

(Brüssel / 03.09.2025 / Jürgen Klute)